Einblicke und Fakten zum Bildungssektor in Nepal – Bildung ist der Schlüssel!

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„Die Welt ist besser ausgebildet als je zuvor. Die durchschnittliche Anzahl der Schuljahre nimmt von Jahr zu Jahr zu. Ein neuer Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OCED) ergab, dass 85% der jungen Erwachsenen zwischen 25 und 34 Jahren alt, haben die Sekundarstufe II abgeschlossen, die in der Regel im Alter von 15 oder 16 Jahren beginnt, 43% sind weiter zur Schule gegangen und haben einen Tertiärabschluss erreicht.

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Im Jahr 2017 haben 27 Länder die Lücke im Bildungsindex vollständig geschlossen, drei Länder mehr als im Vorjahr. Benin, Guinea und Tschad halten die letzten drei Punkte in diesem Subindex, wobei der Tschad weniger als 60% seines Bildungsgefälles geschlossen hat. Insgesamt gibt es 18 Länder, in denen Frauen immer noch weniger als 90% der Bildungsergebnisse erzielten als Männer. Positiver ist es in Südasien gelungen, Indien hat die geschlechtsspezifischen Defizite im Primarbereich und im Sekundarbereich für die Dauer von zwei Jahren vollständig geschlossen und zum ersten Mal auch das Geschlechtergefälle im Tertiärbereich nahezu zu geschloßen.

Auf nationaler Ebene zeigen Daten des Bildungsministeriums, des Economic Survey 2016/2017, dass es in Nepal insgesamt 35.222 Schulen gibt, von denen 34.736 Grundschulen, 34.920 Grundschulen und 9.379 Schulen Sekundarschulen anbieten Bildung. Betrachtet man die Einschulungsquote im Schuljahr 2016/17, so waren dies 96,6% Mädchen und 97,3% der Jungs.

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Die Einschulung von Frauen in die Ausbildung scheint auch im Bachelor-Bereich höher zu sein, ist jedoch im Master- und im Doktoratsbereich deutlich niedriger. Von den insgesamt 356.455 Einschreibungen im Bachelor waren 189.567 weiblich, das sind rund 53%. Für den Doktortitel jedoch, waren es von 448 Einschreibungen nur 68  Frauen. Die Anmeldungen sind in Bereichen wie Management, Bildung, Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften hoch. Im Gegensatz dazu hatten Sanskrit und Ayurveda die geringste Anzahl von Anmeldungen. „(Quelle: Book FACTS OF NEPAL Edition 2018, www.factsofnepal.com)

Einige andere Einsichten:

Nicht sehr Kinder können zur Schule gehen, wie beispielsweise Straßenkinder oder Kinder von Eltern, die sich nicht bemühen können, das Schulgeld oder die Schuluniform zu bezahlen. Ja, auch die öffentliche Schule hat eine Gebühr. Wer sich jemals anstrengen kann, sorgt dafür, dass ihre Kinder eine private Schule besuchen, da die Ausbildung viel besser ist.

In Nepal umfasst das Schulsystem die Grundschulen (1-5 Klassen), die Sekundarstufe II (6-8 Stufen) und die Sekundarstufe (9-10 Stufen). Die Klassenstufen 11 bis 12 (bekannt als Certificate Level oder 10 + 2) sind Sekundarschulbildung und die Hochschulausbildung umfasst die Bachelor- und Masterstufe.


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