Internationaler Straßenkinder Tag / Spiel, Spaß und Aufklärung

Die COVID-19 Pandemie hat auch Auswirkung auf das Leben der Kinder im Transit Home von Voice of Children (VOC). Alle Aktivitäten der Gruppe wurden eingestellt. Der Child Club of VOC hat jedoch den Internationalen Straßenkindertag im Drop-in-Center & Socialization Center am 12. April 2020 in Lalitpur, Nepal, gefeiert.

67 Kinder und 6 Sozialarbeiter nahmen an dem Programm teil. Ein Sozialarbeiter sprach über seine Erfahrung an der Teilnahme. Er sagte: „Der Tag begann am 12. April 2011. Ziel war es, diesen Tag zu feiern, um die Rechte der Straßenkinder durch sichere, schützende und familienbasierte Betreuung zu gewährleisten. Die Kinder wünschten sich auch, dass: „Alle unsere Freunde sollten Zugang zu grundlegenden Einrichtungen haben“. Das wünschen wir uns auch!

(Bild Quelle: Voice of Children, Nepal: Zeit um geschützt und ohne Angst gemeinsam spielen. Einfach wieder Kind sein dürfen.)


Die Kinder wurden entsprechend ihrem Alter in 2 Gruppen eingeteilt. Die jüngeren Kinder unter 12 Jahren spielten den ‚Musikalischen Stuhl‘ und die älteren Kinder über 13 Jahre spielten ‚Löffelrennen‘. Nach dem Spiel führten sie mit viel Spaß und Engagement Gruppentänze auf, sangen Liedern und präsentierten Gedichte und Witze. Die Kinder und Sozialarbeiter wünschten sich gegenseitig bei dieser Gelegenheit auch „Grüße des nepalesischen Neujahrs 2077“ und „Befreie die Welt von COVID-19“.

Das Feedback der Kinder nach dem Programm war positiv. Sie sagten, dass sie sich durch den „Internationalen Tag der Straßenkinder“ neben Spiel und Spaß auch über die Rechte der auf der Straße lebenden Kinder informiert hätten. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, denn viele Kinder sind sich ihrer Rechte nicht bewusst. Sie waren glücklich, wurden unterhalten und motiviert, an Gruppen- und Einzelaktivitäten teilzunehmen.

VOC feiert den „Internationalen Tag der Straßenkinder“ seit 2011 und organisiert bei ihrer Teilnahme kinderbezogene Aktivitäten.

COVID-19 Update / Hygiene Päckchen

Seit dem 24. März hat die nepalesische Regierung das Land abgeriegelt. Alle Schulen, Universitäten, Märkte, Industrien, Kinos usw. sind geschlossen. Auch die Mobilität ist eingeschränkt. Die Regierung hat beschlossen, den Betrieb von internationalen und Inlandsflügen bis zum 15. Mai als Vorsichtsmaßnahme gegen die Verbreitung von COVID-19 einzustellen.

Das Ministerium für Gesundheit und Bevölkerung hat seine neuesten Aktualisierungen zu COVID-19 geteilt: bis heute ist die Gesamtzahl der Infektionen 49, während sich 12 Menschen von der Coronavirus-Krankheit erholt haben. Mehr erfahren Sie hier: https://thehimalayantimes.com/nepal/video-latest-covid-19-updates-from-across-country-2/

Das Land verfügt über 13 Labors, die zur Untersuchung der Koronakrankheit in 7 Provinzen Nepals in Betrieb sind.

Mangels Fahrzeugen sind Tausende von Menschen zu Fuß auf dem Weg zurück in ihre Dörfern, wo sie auf Nahrung hoffen. Migrantenfamilien haben massive Probleme, in den Städten Lebensmittel zu bekommen, da sie bei ihrer täglichen Arbeit sehr stark von ihrem Tageslohn abhängig sind, der jetzt weg bricht.

Die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern in den Großstädten, einschließlich Kathmandu, ist gesichert, aber die Preise für Güter des täglichen Bedarfs sind gestiegen. Die Tagelöhner haben ihre Arbeit verloren, und sie haben keine andere Einkommensquelle als das Warten auf staatliche Unterstützung. In dieser Krise leiden vor allem ältere Menschen, Kinder und Menschen mit körperlichen Behinderungen am meisten. Die Regierung hat einen Corona-Hilfsfonds zur Unterstützung der betroffenen Menschen eingerichtet und an die Unterstützung durch den Hilfsfonds appelliert.

Unser Partner VOC (Voice of Children Nepal) arbeitet an der Erstellung und Verteilung von Hygienepaketen für Familien, die in abgelegenen Dörfern leben. Wir unterstützen diese Initiative, um dazu beizutragen, dass sich das Virus in Nepal nicht weiter ausbreitet. Weitere Einzelheiten werden folgen. Vielen Dank an alle unsere Unterstützer. Mit Ihrer Hilfe können wir etwas bewirken.

(Bildquelle: Birgit Baier)

Frohes Neues Jahr 2077 B.S.

Wir wünschen Euch allen ein frohes, glückliches und gesundes neue Jahr!!

Heute wird das nepalesische Neujahrsfest 2077 B.S. durch den Austausch von Grüßen und besten Wünschen im ganzen Land gefeiert.
Es wird auch ‚Mesh Sankranti‘ oder ‚Baisakh Sankranti‘ genannt.

Was passiert heute? Heute tritt die Sonne in den Widder aus den Fischen ein. Der erste Tag des Jahres 2077 B.S. ist der Tag, an dem jeder mit fester Entschlossenheit für seine Zukunft planen kann, indem er die Erfolge und Misserfolge des vergangenen Jahres auswertet. Obwohl die Menschen früher das Fest feierten, indem sie zu Tempeln und touristische Ziele gemeinsam mit ihren Nächsten und Liebsten reisten, sind in diesem Jahr alle gezwungen, zu Hause zu bleiben, da die COVID-19-Pandemie auch in Nepal wütet.
In diesem Jahr werden die Feierlichkeiten wegen des verordneten Log Downs zu Hause stattfinden.
Wussten Sie, dass der Bikram Sambat 57 Jahre, 8 Monate und 15 Tage vor dem gregorianischen Kalender liegt?! Es ist also eindeutig: Nepal ist uns voraus 🙂
Man geht davon aus, so die Mythologie, dass Bikram Sambat von König Bikramaditya begonnen wurde.

Happy 2077, viel Liebe und bleiben Sie gesund.

Meetup 01.04.2020 in Berlin

Hallo Buddies,

Lollapalooza bietet NGOs und Non-Profit-Organisationen die Möglichkeit, am Festival präsent zu sein, um sich darzustellen, zu zeigen was die Problematik ist, was wir machen und in den Dialog mit den Festivalbesuchern zu treten. Total klasse!! Aber dafür müssen wir uns bewerben, wie alle anderen auch.

Das Bewerbungsverfahren beginnt Ende März. Dazu möchten wir gerne eure Kreativität „anzapfen“ und gemeinsam Ideen entwickeln, wie wir das Publikum aktivieren können. Wir sind uns sicher, dass ihr viele andere coole Ideen haben, die wir erforschen können. Macht mit und helft uns, dabei zu sein.

Hier findet ihr mehr zu unserer Meetup Gruppe.

Wir freuen uns auf Euch 🙂

Macromedia Studenten / Berlin für Nepal

Das Semester ist vorbei und für uns hat die Arbeit begonnen. Viele gute und wichtige Insights haben wir mit auf den Weg bekommen: zum Beispiel wie wir am besten kommunizieren (Webseite, Newsletter, Social Media, Direkt Marketing), wann und über das Spendenverhalten in Deutschland, wofür wir sehr dankbar sind.

Als Erstes haben wir unser Website-Design überarbeitet, da es nicht mehr zeitgemäß und benutzerfreundlich war. Jetzt ist es auch leichter ersichtlich wofür wir stehen, was wir machen und wie man uns unterstützen kann.

Als Nächstes kümmern wir uns um unseren Newsletter und Social Media. Wenn ihr jemanden kennt, der uns hierbei gerne unterstützen möchte, gerne an uns verweisen.

Rotary Club Berlin-Nord, Lunch und wir :)

Es war lange geplant und dann fand es statt: mit großer Freue haben wir die Einladung zum Rotary Club Berlin-Nord Treffen im Februar angenommen, um unseren Verein und die Reise „dort hin“ zu präsentieren. Titel der Präsentation: „Transit: eine Reise und neue Zukunft für Kinder in Nepal.“

Birgit: „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, besonders der angeregte Austausch und die vielen guten Fragen sowie Anmerkungen. Ich habe mich sehr willkommen gefühlt.“

Wir sagen: Danke, dass wir kommen durften. Es ist einfach immer wieder schön Menschen zu treffen, die Anteil am Leben und der Arbeit anderer Menschen haben.

Hier könnt Ihr die Präsentation lesen, wenn ihr möchtet –>

„Projekt 3“ / Fünf-Semestler, Spendenbereitschaft, Social Business und mehr…!

Keine Frage, wir freuen uns total (!), dass die Macromedia Hochschule, Campus Berlin, eine Projektarbeit unserem Verein widmet. International Management Studenten schreiben eine Forschungsarbeit, die uns hilft, mehr über Spendenbereitschaft zu erfahren. Die gelernten Insights werden in Strategie(n) umgewandelt, Ideen und Konzepte vorgestellt, die wir umsetzen können.

Francesca gibt Lösung preis…

Praktisch auch, dass Birgit die Dozentin für die Klasse ist und somit sicherstellen kann, dass erste Erkenntnisse sofort umgesetzt werden können, die Studenten somit nicht für die Tonne arbeiten und die Ergebnisse in Echtzeit verfolgt werden können. Im Laufe des Semesters ist so z.B. der Adventskalender entstanden, Email Marketing als feststehender Kommunikationskanal gelauncht worden, kleine Veränderungen auf der Webseite wurden durchgeführt, Facebook optimiert etc. 🙂

Besonders Spaß hat der Workshop gemacht. Neben Informationen über bbuildsupnepal wurde den Teilnehmern auf spielerischer Art (online Spiel) und Weise Informationen über Nepal vermittelt. Der Gewinner bekam einen Preis, wie sich das für einen anständigen Quiz gehört.

Doch bevor die Teilnehmer Ihre Ideen sprudeln liessen und uns mitteilten was für sie funktioniert und was nicht, wurde gemeinsam an einer Brücke gearbeitet: mit einfachsten Mitteln und unter Zeitdruck. Nicht nur dass, denn zusätzlich sollte das Auto auch noch 30 Zentimeter über die Brücke fahren.

Caroline mutig wie immer und für jeden Spaß zu haben:

Aufgeben gibts nicht, denn das andere Team hatte seine Aufgabe bereits mit Bravour bestanden …..

Aller Anfang ist schwer, doch gemeinsam haben sie es geschafft!

Bei uns ist das genau so: der Anfang war schwer, doch im Laufe der Zeit haben uns mehr und mehr Menschen unterstützen. Das ist ein ganz tolles Gefühl wie ihr Euch vorstellen könnt und macht uns stolz.

Wir danken all unseren Unterstützern und ganz besonders „Birgits Studenten“ für ihren enormen Einsatz, der Kinder und Frauen in Nepal zu Gute kommen wird und uns natürlich auch 🙂

Hallo Buddy Sabrina Henning

Heute möchten wir Euch Sabrina vorstellen. Sie unterstützt uns seit 2015, wann immer es Ihr möglich ist.

„Ich verfolge die Geschichte von bbuildsupnepal e.V. von Anfang an. Gerade als Mutter von zwei kleinen Kindern, liegt es mir besonders am Herzen eine Organisation zu unterstützen, die Kinder unterstützt und gleichzeitig vor Ort nachhaltige Lösungen findet, um diese Kinder für einen langen Zeitraum optimal zu unterstützen. Einen großen Dank an Birgit und allen Helfern von bbuildsupnepal e.V., für das, was sie in den letzten Jahren erschaffen haben und weiter vorantreiben.“

Sabrina Henning, Senior Office Manager, Feelgood Manager, Re:Sources, Publicis Groupe Company

Wir sagen herzlichen Dank für Dein Engagement und Vertrauen in unsere Arbeit!

Julia Kautz: ein Engel für uns

Ihr erinnert Euch vielleicht noch daran, dass Julia Kautz uns mit Ihrem Song: „Wieder Engel“ unterstützt hat. Nein? Das macht nichts, hier noch einmal ein Interview in dem sie erklärt, wieso und warum:

Für die Unterstützung und das Engagement möchten wir uns ganz herzlich bei Julia und der Conaha GmbH bedanken. Auch ein ganz großes Danke an all die Fans, die den Song heruntergeladen haben. 132 € für Kinder in Nepal, das ist klasse!! Damit können wir zum Beispiel 8 Kinder ein Jahr lang medizinisch versorgen oder 3 Kinder ein Jahr lang einkleiden.

Wir sind begeistert von so viel Engagement und positiver Engergie! Julia: es hat Spaß gemacht!!

GIZ Information über die Himalaya-Region. Es geht uns alle an.

Die erweiterte Himalaya-Region ist eines der wichtigsten Ökosysteme der Welt. Es bietet die Lebensgrundlage für mehr als 210 Millionen Menschen. Die Region ist das obere Einzugsgebiet großer Flusssysteme, die fast ein Fünftel der Weltbevölkerung mit Wasser versorgen. Die Ökosysteme der Region spielen eine wesentliche Rolle bei der Wasserspeicherung und dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Der Klimawandel und der zunehmende Druck auf die Nutzung tragen zur Zerstörung empfindlicher Bergökosysteme bei, insbesondere in den hohen Bergen des Himalaya. Teile der Region sind nach wie vor von extremer Armut geprägt. Viele Gebiete sind aufgrund umstrittener Grenzen, geopolitischer Konflikte und fehlender Infrastruktur schwer zugänglich und von den Märkten abgeschnitten. Arbeitsmigration (hauptsächlich durch Männer), rascher sozialer Wandel, Klimawandel und erhöhter Druck auf die Nutzung bereits degradierter Ressourcen verschärfen sich die sozioökonomische Situation.

bilder aus dem Flugzeug von Tibet nach Kathmandu 2015 - 1 Tag nach dem zweiten Erdbeben.
Bildquelle: Birgit Baier

Dies betrifft insbesondere Frauen in der Region, die aufgrund traditioneller und soziokultureller Strukturen oft für den Umgang mit natürlichen Ressourcen verantwortlich sind. Trotz dieser Verantwortung werden sie selten in Entscheidungen über ihre Verbreitung, Nutzung und Erhaltung einbezogen. Quelle: https://www.giz.de/de/weltweit/63773.html

Bildquelle: Birgit Baier