Vatertag 🌞🍀

Heute feiern wir Vatertag in Deutschland. Der Vatertag wird regional gerne auch Herrentag oder Männertag genannt. Es ist ein in verschiedenen Teilen der Welt begangenes Brauchtum zu Ehren der  Väter  und der Vaterschaft. Je nach Land und Region wird er an unterschiedlichen Tagen gefeiert.

In Nepal wird dieser Tag am 7. September 2021 gefeiert und heißt Kushe Aunsi ist auch als Gokarna Aunsi bekannt. Das ist klasse, denn dann können wir den Tag gleich 2 Mal feiern.

Lassen Sie uns gemeinsam an all die Väter denken, die es jetzt besonders schwer haben, ihre Familien zu versorgen und zu unterstützen. Helfen Sie uns einen Unterschied zu machen.

Froher Muttertag

Heute ist ein ganz besonderer Tag: ein Tag an dem all unsere Liebe und Dankbarkeit den Müttern gilt.

Leider ist es für viele Mütter und werdende Mütter in Nepal nicht leicht, besonders in Zeiten wie dieser.

Durch die Pandemie fallen Einnahmequellen weg, Nahrung ist knapp und die medizinische Versorgung ist sehr eingeschränkt, sollte sie überhaupt zur Verfügung stehen. Was das bedeutet, können wir uns alle vorstellen. Helfen Sie uns einen Unterschied für Kinder in Nepal zu machen. Einfach schenken (die Bändchen sind in unserem Shop erhältlich) oder spenden 🙏🏼

Es tut gut, was Gutes zu tun❣️

Internationaler Happiness Tag 😊 / sukha und neun andere Worte

Zuallererst einmal wünschen wir Euch allen einen wundervollen und fröhlichen Happiness Tag 2021 und das sich dieser für Euch bis mindestens zum 31.12.2021 fortsetzt. Ganz besonders in dieser wirklich herausfordernden und komischen Zeit die uns so viel abverlangt in jeglicher Hinsicht.

Doch was bedeutet Glück oder Happiness eigentlich? Mit Sicherheit etwas anderes für jeden von uns soviel steht fest.

Bedeutung des Wortes

Das Wort „Glück“, von mittelhochdeutsch  glücke/gelücke (ab der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts) bzw. mittelniederdeutsch gelücke/lücke, bedeutete ursprünglich so was wie „Art, wie etwas endet/gut ausgeht“. Glück war demnach der günstige Ausgang eines Ereignisses. Davon zu unterscheiden ist Glückseligkeit, die meist in Zusammenhang mit einem Zustand der (religiösen) Erlösung oder einem hohen Maß an Selbstzufriedenheit erklärt und verstanden wird.

In anderen Sprachen wird zwischen Glück haben und glücklich sein in der Wortbedeutung deutlich unterschieden. Im Englischen gibt es die Wendungen to be lucky („Glück haben“; abgeleitet von luck) und to be happy („glücklich sein“, von happiness).

Das Sanskrit kennt über zehn Wörter zur Bezeichnung von Glücksempfindungen, etwa sukha für das eine angenehme Empfindung bereitende Glück, krtarthata für die Befriedigung nach einer Tat, ananda für freudige Glückseligkeit, sampad für das angenehme Körpergefühl nach zum Beispiel Yogaübungen.

Und was es für uns bedeutet

Uns macht es glücklich, wenn wir Kindern und Familien etwas Glück, Hoffnung und eine Zukunft geben können. Wenn wir Veränderung durch Euch bewirken könne, positive Veränderung. Es macht uns auch glücklich, wenn wir Euer Vertrauen gewinnen und Euch motivieren, mitzumachen. Wenn wir Eure Resonanz spüren und wir merken, dass Ihr unsere Neuigkeiten interessiert seit, uns auf Social Media folgt, und durch Eure Spenden die von uns gewählten Programme unterstützt. Danke dafür und gerne melden, wenn es Anregungen oder Vorschläge gibt: wir freuen uns auf einen Dialog mit Euch.

Und was macht Euch glücklich? Lasst es uns gerne wissen 🙂

Ohne Tourismus kein Einkommen / Covid-19 Folgen

In den letzten Jahren wurde Nepal zu einem Vorreiter in Sachen Naturschutz. Laut WWF konnten Nepal die Tigerzahlen nahezu verdoppeln und die Wilderei erfolgreich bekämpfen. Insbesondere durch den Auf- und Ausbau des Tourismus hat die Natur und damit der Lebensraum vieler Arten bei der lokalen Bevölkerung eine große Bedeutung erlangt.

Was jetzt durch den Corona bedingten Wegfall der Einnahmequelle: Tourismus passiert, können wir uns gar nicht ausmalen. Armut greift zunehmend um sich und die Unterstützung für den Schutz der Natur bröckelt.

Zuvor waren viele Menschen in die großen Städte Indiens oder in die Golfstaaten ausgewandert, um hier in Fabriken, Hotels oder auf Kreuzfahrtschiffen zu arbeiten. Durch Covid-19 werden sie nicht mehr gebraucht und sind nach Hause geschickt worden – zurück in ihre Heimat wir zum Beispiel in den äußersten Süden Nepals. Hier – in den dichten Wäldern der Terai Arc-Landschaft am Fuße des Himalajas – leben noch Tiger, Elefanten und Nashörner. Und nun leben hier mehr Menschen als zuvor. Dabei kämpfen auch die Familien der Rückkehrer seit Beginn der Pandemie ums Überleben.

WWF: „Noch bis vor 20 Jahren galt Nepal als Drehscheibe von Wilderei und illegalem Wildtierhandel. Doch entschlossene Naturschutzmaßnahmen, welche die lokale Bevölkerung umfassend miteinbeziehen, zeigten Wirkung. Nepal konnte seine Tigerzahlen fast verdoppelnund die Wilderei erfolgreich bekämpfen. Die grenzübergreifende Terai Arc-Landschaft – gleichzeitig eines der artenreichsten und am stärksten fragmentierten und bedrohten Ökosysteme in Asien – konnte sich erholen.

Nun gefährden neue Fälle von Nashornwilderei die Schutzerfolge der gesamten Region. Außerdem treibt die Suche nach Nahrung und Feuerholz die Menschen immer tiefer in die Wälder. Sechs Menschen kamen allein in den letzten Monaten durch Tigerangriffe ums Leben. Sie hatten die Tiere jeweils an ihrer Beute überrascht. Die Gefahr, dass die Tiger anschließend aus Trauer, Rache oder Wut getötet werden, ist groß.“

Corona in Nepal bedroht Menschen in der Stadt oder auf dem Land sowie die Natur.

Sunrise Annapurna Base camp

(picture credit: Birgit Baier, die meisten Bilder sind auf dem Weg zum Annapurna Base Camp entstanden)

Nari Dibas = Internationaler Frauen Tag in Nepal / 08.03.2076 😏

Der Tag der Frau wird in Nepal als ‚Nari ko Diwas‘ geschrieben, was in der nepalesischen Sprache als Nari Diwas bekannt ist. Das ‚of‘ bedeutet ‚ko‘, das man nicht aussprechen muss, wenn man eine Phrase als Substantiv schreibt. Nari bedeutet „Frauen“ und Diwas bedeutet „Tag“ in der nepalesischen Sprache, während das Gegenstück „Nar“ für „männlich“ steht.

Der Internationale Frauentag in Nepal findet jedes Jahr am 8. März statt, um die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Errungenschaften der Frauen zu feiern. Es ist auch ein Tag, der genutzt wird, um auf die anhaltende Ungleichheit zwischen den Geschlechtern hinzuweisen und zu weiteren Veränderungen aufzurufen.

🙏🏼

Thema des Internationalen Frauentags 2021 ist – „Frauen in Führung: Erreichen einer gleichberechtigten Zukunft in einer COVID-19-Welt“.

UN WOMEN.ORG:

„Das Thema würdigt die enormen Anstrengungen von Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt bei der Gestaltung einer gleichberechtigteren Zukunft und der Erholung von der COVID-19-Pandemie.

Sitzung der Kommission für die Rechtsstellung der Frau „Die volle und wirksame Beteiligung von Frauen am öffentlichen Leben und an der Entscheidungsfindung sowie die Beseitigung von Gewalt, um die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung aller Frauen und Mädchen zu erreichen“, und die Leitkampagne „Generation Equality“, die das Recht der Frauen auf Entscheidungsfindung in allen Lebensbereichen, gleiche Bezahlung, gleiche Aufteilung der unbezahlten Pflege- und Hausarbeit, ein Ende aller Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen und Gesundheitsdienste, die ihren Bedürfnissen entsprechen, fordert.

Frauen stehen in der COVID-19-Krise an vorderster Front, als Gesundheits-arbeiterinnen, Pflegerinnen, Innovatorinnen, Organisatorinnen von Gemeinschaften und als einige der vorbildlichsten und effektivsten nationalen Führungskräfte im Kampf gegen die Pandemie. Die Krise hat sowohl die zentrale Bedeutung ihrer Beiträge als auch die unverhältnismäßige Last, die Frauen tragen, deutlich gemacht.

Weibliche Führungskräfte und Frauenorganisationen haben ihre Fähigkeiten, ihr Wissen und ihre Netzwerke unter Beweis gestellt, um bei den COVID-19-Bekämpfungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen effektiv zu führen. Heute wird mehr denn je akzeptiert, dass Frauen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Fähigkeiten mitbringen und einen unersetzlichen Beitrag zu Entscheidungen, Strategien und Gesetzen leisten, die für alle besser funktionieren.

Die Mehrheit der Länder, die bei der Eindämmung der COVID-19-Pandemie und bei der Bewältigung ihrer gesundheitlichen und weitergehenden sozioökonomischen Auswirkungen erfolgreicher waren, werden von Frauen geführt. Die Regierungschefs von Dänemark, Äthiopien, Finnland, Deutschland, Island, Neuseeland und der Slowakei wurden beispielsweise für die Schnelligkeit, Entschlossenheit und Effektivität ihrer nationalen Reaktion auf COVID-19 sowie für die einfühlsame Vermittlung von faktenbasierten Informationen zur öffentlichen Gesundheit weithin anerkannt.

Dennoch stehen in nur 20 Ländern weltweit Frauen an der Spitze von Staat und Regierung.[1]

Zusätzlich zu den anhaltenden, bereits bestehenden sozialen und systemischen Barrieren für die Beteiligung und Führung von Frauen sind mit der COVID-19-Pandemie neue Barrieren aufgetaucht. Überall auf der Welt sind Frauen mit zunehmender häuslicher Gewalt, unbezahlten Betreuungspflichten, Arbeitslosigkeit und Armut konfrontiert. Obwohl Frauen die Mehrheit der Beschäftigten an vorderster Front ausmachen, sind sie in den nationalen und globalen COVID-19-Politikfeldern unverhältnismäßig und unzureichend vertreten.

Um die Rechte von Frauen zu wahren und das Potenzial der weiblichen Führungsrolle in der Pandemievorsorge und -bekämpfung voll auszuschöpfen, müssen die Perspektiven von Frauen und Mädchen in ihrer ganzen Vielfalt in die Formulierung und Umsetzung von Strategien und Programmen in allen Bereichen und in allen Phasen der Pandemiebekämpfung und -wiederherstellung einbezogen werden.

Weitere Informationen im Zusammenhang mit dem IWD 2021 werden auf der Website von UN Women veröffentlicht, sobald das Datum erreicht ist. Die Hashtags für soziale Medien werden #IWD2021 und #InternationalWomensDay sein.

1] Stand: 8. November 2020. Diese Daten werden von UN Women auf der Grundlage von Informationen der Ständigen Vertretungen der Vereinten Nationen zusammengestellt; es werden nur gewählte Staatsoberhäupter berücksichtigt

Deutscher Botschafter im Gespräch mit Menschenrechtsverteidigerin 💪🏼.

Vor ein paar Tagen haben wir eine Mail von der Botschaft in Kathmandu bekommen, mit einem Hinweis auf einen Link zu einem Gespräch zwischen Roland Schäfer (deutscher Botschafter) und Frau Mandira Sharma (Anwältin) zu Übergangsjustiz und Menschenrechten in Nepal, den wir gerne mit Euch teilen möchten.
 
Um was geht es?

„Die Anwältin und Menschenrechtsverteidigerin Mandira Sharma war 2001 Mitbegründerin von Advocacy Forum, einer Nichtregierungsorganisation, die sich für die Förderung der Rechtsstaatlichkeit und die Einhaltung internationaler Menschenrechtsstandards in Nepal einsetzt. Mandira wurde in einer abgelegenen Gegend im Westen Nepals geboren und war die erste Frau in ihrem Dorf, die Anwältin wurde. Sie hat einen Doktortitel. Ihren Master of Law machte sie an der University of Essex in Großbritannien. Sie hat für Basisorganisationen gearbeitet, die sich für Gefangene einsetzen, die Rechte von Menschen in Haft verteidigen und gegen Folter und Misshandlung sowie für eine angemessene rechtliche Vertretung aller Gefangenen, sowohl der politischen als auch der nicht-politischen, kämpfen. Im Jahr 2006 gewann Mandira Sharma den renommierten Human Rights Watch Human Rights Defender Award.“ (Original Text YouTube Link).

Essens-Bank Runde #1 / mehr als eine warme Mahlzeit 🙏🏼 ❤️

Täglich wird das Essen frisch von drei Personen zubereiten. Das Team geht zweimal im Monat ins Krankenhaus, um auf das Corona Virus untersucht zu werden. „Wenn wir das Gefühl haben, dass wir einem Risiko ausgesetzt sind, überprüfen wir mehr.“ erklärt Madan Poudeyal verantwortlich für Rainbow Volunteer Club und somit auch für das Programm.

Mit Ihrer Unterstützung haben wir Kinder in drei Slums von Bhaktapur mit einer warmen Mahlzeit, Wasser und Masken versorgt. Und wie wir hier sehen können auch mit einer Leckerei für die Kleinen, mal Kuchen, ein Gebäck oder Obst.

Es wurde auch Familien in Not mit Rationen unterstützt. Eine Mutter, die ein Baby zur Welt gebracht hat, wurde vor 2 Tagen unterstützt. Sie ist 25 Jahre alt und hat ihr drittes Kind in der Slum-Unterkunft zur Welt gebracht. „Als wir sie besuchten, stellten wir fest, dass sie nicht genug warme Kleidung, Decken und Nahrung für das Baby hat. Also haben wir sie mit Decken, Matten, Nahrung und Kleidung unterstützt. Zusätzlich konnten wir auch eine schwangere Frau unterstützen.“

Im Slum von Lokanthali wurde ein temporäres Lernzentrum eingerichtet und ein Mitarbeiter eingestellt, der sich um die sanitären Einrichtungen, die Hygiene und die Bildung der Kinder kümmert. Dieses Program wird allerdings nicht von uns unterstützt, bis auf die Notizbücher die mit unserer Hilfe gedruckt wurden.

Am 14.12.2020 läuft unsere 14 tägige Unterstützung aus. Wir hoffen, genug zu sammeln, damit wir weitere zwei Wochen unterstützen können, denn es ist mehr als eine warme Mahlzeit für Kinder und Familien. Es ist Kontaktaufnahme, Vertrauen aufbauen und Hoffnung geben.

Tag 2 oder die Geschichte von Linsen, Blumenkohl und Karotten🌞

Am 03.12. 2020 gab es Reis-, Linsen-, Blumenkohl- und Karotten Salat. Das Essen ist generell knapp und Kinder in Slums haben wenig Chancen an gesundes und leckeres Essen zu bekommen.

Durch die Corona-Pandemie haben viele Menschen ihre regulären Beschäftigungsmöglichkeiten verloren. Das führt dazu, dass Familien und ihre Kinder zwingen sind, mit begrenzten Nahrungsmitteln zu leben. Das Free Hot Meal hilft Menschen, die nicht jeden Tag ausreichend zu essen haben.

Ziel ist es, so viele Kinder wie möglich mit warmen Mahlzeiten zu versorgen. Wir danken all unseren Unterstützern. Ohne Euch könnten wir unseren lokalen Partner nicht unterstützen, damit dieses wichtige Programm weiter läuft.

Warme Mahlzeiten, Wasser & Masken

Seit dem 01. Dezember unterstützen wir eine Lebensmittelbank in Kathmandu. Das Programm produziert und verteilt warme Mahlzeiten, Wasser und Masken in Slum an Kinder und Menschen in Not.

Unser Partner Rainbow Volunteer Club bereitet das Essen jeden Tag frisch zu. Gekocht wird in der Schule. 3 Motorräder fahren in Slums um mit den Kindern und Familien Kontakt aufzunehmen, damit dann das Essen zu verteilen werden kann.

Das Essen wird in Container portionsweise abgefüllt, damit die Wärme länger gehalten werden kann und sich das Verteilen nicht so schwer gestaltet. Immerhin reden wir hier von täglich ca. 200-300 Mahlzeiten. Das gesamte Team wird regelmäßig auf Corona getestet damit sichergestellt werden kann, keiner der freiwilligen Helfer ist infiziert.

Wie wir uns vorstellen können, ist es besonders in Zeiten von Corona noch schwerer für die Menschen sich zu versorgen. Und wie so oft bleiben die Kinder auf der Strecke. Zusätzlich wird auch Vertrauen, zu den Kindern und Familie, wenn es eine gibt, aufgebaut, damit parallel Aufklärungsarbeit geleistet werden kann.

Rainbow macht dieses Programm nun seit über 100 Tagen und wir sind stolz, dass wir für 2 Wochen und eventuell sogar länger unterstützen können. Sie leisten Unglaubliches.

Ein großes Dankeschön an all unsere Unterstützer.